LAND 4: DAS LAND, DER LANDADEL UND DIE RITTER (13.-14.Jh.) (in Arbeit)

 

 

England

Der englische knight und die gentry

Ritter auf deutschen Burgen (in Arbeit)

Friesische Freiheiten

 

Die Veränderungen in der Landwirtschaft finden längst je nach unterschiedlichem Klima und Boden und auch unterschiedlicher Machtstrukturen in verschiedenen Großgegenden Europas auch sehr unterschiedlich statt. Ende des 12. Jahrhundert beginnt sich die Dreifelder-Wirtschaft in Nordfrankreich durchzusetzen, in deutschen Landen wird sie erst im 13. und 14. Jahrhundert zur Regel. In Italien bleibt es meist bei der Zweifelder-Wirtschaft, wobei man aber seit dem 12. Jahrhundert beginnt, auf der Brache Leguminosen zur Stickstoffanreicherung auszusähen. Im Nordwesten Italiens kommt dann Dreifelder-Wirtschaft auf, wobei auch hier die Brache eine Leguminosen-Aussaat erhält.

 

Mit der Ausweitung des Ackerbaus verringert sich die Allmende, das Land gemeinsamer Nutzung. In Konflikten über Wald und Weideland beginnt sie zu schrumpfen, durch Aufteilung einmal oder durch herrschaftliche Aneignung. In großen Teilen Italiens verschwindet sie schon um 1200 ganz.

 

Neben den Getreide-Monokulturen prägen vor allem solche des Weinbaus ganze Regionen mit ihren ökonomische Vorteilen und ökologischen Nachteilen. In ihnen wird die Kommerzialisierung der Landbewirtschaftung am stärksten vorangetrieben: Es wird massenhaft produziert, und zwar auch für ferne Märkte. Die großen Besitzer von Wingerten geben dabei die Verantwortung für die Produktion weitgehend an die Produzenten ab. Diese geben (oft) etwa ein Drittel des Ertrages als Pacht ab, und beide Seiten sind dabei voll in einen allgemeinen Markt integriert, auf den die Pächter nun auch für einen Teil ihrer Nahrungsmittel angewiesen sind.

Der Weinbau fördert mit seiner kommerziellen Seite das Entstehen einer auf besondere Weise agrarisch fundierten Kleinstädten und prägt zudem selbst größere wie Trier oder Straßburg mit. Er ist saisonal extrem arbeitsintensiv und bedarf so einer proletarisierten Landarbeiterschaft, die zudem teilweise in solche kleinen Weinstädte integriert werden.

 

In Italien verwandelt sich das Land noch radikaler durch Wein- oder auch Oliven-Monokulturen. In der Mezzadria übernimmt ein Pächter mit seiner Familie einen Hof samt Land, Geräten, Saatgut und bald auch Dünger, die der Adelige stellt, gibt eine jährliche Pacht von oft der Hälfte des Ertrages ab und muss im Fall der Beendigung des Vertrages das Gut in möglichst noch verbessertem Zustand zurückgeben. In riesigen monokulturell bewirtschafteten Regionen leben so Pächter auf vereinzelten Höfen, wie noch heute in Apulien zum Beispiel, wo die Städte sich an der Küste befinden.

 

 ****England****

 

In England nimmt im 13. Jahrhundert die Tendenz zu direkter Bewirtschaft adeliger Güter zu. Diese stabilisiert den Anteil "unfreier" Bauern (villeins), der je nach Gegend mehr oder weniger als die Hälfte der Leute umfassen kann. Dies ist aber ein Rechtsbegriff, der sich auf die Klagefähigkeit gegenüber den Herren bezieht. Jenseits davon nimmt mit der voranschreitenden Monetarisierung und Kommerzialisierung auch der Landwirtschaft der Anteil der Zwangsarbeit ab, die Carpenter auf vielleicht ein Drittel der unfreien Bauernschaft begrenzt. Tatsächlich wird Arbeitsdienst immer mehr durch Geldzahlungen abgelöst, so wie die freien Bauern ihr Land gegen eine Pachtzahlung nun fast wie im erblichen Eigentum halten. 

 

Die Realität besagt, dass etwa die Hälfte der ländlichen Bevölkerung, persönlich frei (freeholders), also frei von Zwangsarbeit, ein solides Auskommen von "seinem" Land hat, etwa die Hälfte wiederum davon produziert regelmäßig in größeren Mengen für den Markt und kann Landarbeit einstellen. Die andere Hälfte (smallholders) ist auf Zusatzverdienste angewiesen, als Teilzeitschmied oder Wagner etwa, im Textilbereich oder für Hilfsarbeiten in Mühlen. Entsprechend zahlt sie auch keine Steuern an den König. Theoretisch sind aber alle "freien" Bauern dem König zu Kriegsdienst verpflichtet, weswegen sie wenigstens Pfeil und Bogen besitzen sollen.

Als "freie" Untertanen des Königs können alle freeholders vor königliches Gericht gehen und auch gegen ihre Herren klagen, zum Beispiel, wenn sie zu villeins abgestuft werden sollen oder es Übergriffe auf die Allmende (commons) gibt.

 

Aus dieser Gruppe der smallholders vor allem rekrutieren sich die Leute, die in Hungersnöten auf Almosen angewiesen sind oder umkommen. 1157 beispielsweise ist die Ernte so schlecht, dass der Getreidepreis auf das Zweieinhalbfache steigt und für große Teile der Bevölkerung unerschwiunglich wird.

Solch große Hungersnot und Sterblichkeit herrschte auf dem Lande, dass das Maß Getreide auf 15 Schillinge und mehr anstieg ... Die Toten lagen herum, angeschwollen und verrottend, auf Misthaufen, im Dreck der Straßen, und es gab kaum jemanden, um sie zu begraben; außerdem wollten die Leute die Toten aus Angst vor Ansteckung auch nicht in ihren Häusern aufnehmen. (Matthew Paris zu 1158, in: Carpenter, S.57)

Ähnliche Hungersnöte gibt es dann in den 70er Jahren. Das verhindert aber nicht, dass die Bevölkerung weiter zunimmt und mit ihr auch die Zahl ärmlicher smallholder auf dem Lande.

 

 

Der englische knight und die gentry

 

Der englische Ritter, knight, ist in mancherlei Hinsicht ein Sonderfall in der europäischen Geschichte, und zwar einer, der mit der frühen Kommerzialisierung feudaler Strukturen in England zusammenhängt. Wesentlicher Aspekt dabei ist, dass Besitz immer weniger wichtig wird und Einkommen entsprechend an Bedeutung gewinnt.

In England bedeutet das, dass Ritter zunehmend nicht mehr nur oder manchmal auch gar nicht mehr wesentlich Militärs sind, sondern in Ämter aufsteigen wie das des Sheriffs, an Gerichten beteiligt ist und im 13. Jahrhundert dann als Vertreter ihres shires im Parlament auftauchen. Entsprechend wird in den 1220er Jahren ein Mindesteinkommen für die Zugehörigkeit zur Ritterschaft festgesetzt, dass damals bei jährlich 15-20 Pfund liegt und oft eher etwas mehr beträgt. Ende des 13. Jahrhunderts steigt die Erwartung an ritterliches Einkommen auf 40 Pfund.

Natürlich sind eigentlich mittlere Barone mit einem Einkommen von über hundert Pfund auch Ritter, und Earls mit einem von mehreren tausend Pfund auch, aber sie sind erst einmal Barone, tenants- in-chief, und damit Leute, die viele Ritter als ihre tenants haben.

 

Ritter werden also langsam zu einer Art "Stand" innerhalb des Adels, dessen Mitglieder wie jeder Adel seit dem 11. Jahrhundert versuchen, ihre Güter, die sie von höherem Adel erhalten, in einer patrilinear und durch Primogenitur gekennzeichneten Familie zu halten und möglichst zu erhalten. Dabei wird versucht, jüngeren Söhnen möglichst durch Zukauf ein eigenes kleineres Gut zu überlassen und den Mädchen eine marriage portion.

 

Dieser Ritterstand verringert sich aus mehreren Gründen im 13. Jahrhundert und besonders in dessen erster Hälfte ganz erheblich, geht in manchen Gegenden auf ein Drittel zurück. Nicht seine militärische Funktion, die ohnehin immer mehr auch Söldner übernehmen, spielt dabei eine Rolle, sondern sein großer Bereich "ziviler" Aufgaben wie die Beteiligung an Juries und in Ämtern, also an der lokalen und regionalen Verwaltung im weitesten Sinne. Um einen knight irgendwo einzusetzen oder irgendwo hin zu entsenden, wird es wichtig, zu definieren, wer überhaupt ein solcher ist. Zu diesem Zweck wird wie auf dem Kontinent eine Art Initiationszeremonie eingeführt, zu der auch das Gürten mit dem Schwert, also das alte Anlegen des cingulum, gehört. Das bereits kostet zunehmend Geld, und dazu gehört eine möglichst eindrucksvolle Ausrüstung und eine militärische Gefolgschaft. Aufwand ist für den Ritter auch, dass jeweils zwölf von ihnen verpflichtet sind, an der grand jury der Grafschaft teilzunehmen, und wo es wenige von ihnen gibt, müssen sie oft mitmachen.

Solche Umwälzungen, die bis in die Verschuldung von Ritterfamilien führen konnten, und dann in Antijudaismus gegenüber jüdischen Schuldnern wie in den Reihen Simons de Montfort, können die Ritterschaft erheblich verkleinern. Mitte des 13. Jahrhunderts gibt es nur noch rund tausend Ritter, die so initiiert (dubbed) sind. Die Tendenz zur Kommerzialisierung und die Betonung des Einkommens (in cash) führt dabei nicht nur zum Abstieg ritterlicher Familien, sondern zum Aufstieg von Juristen und Verwaltungspersonal, das in Ritterfamilien einheiratet oder aber Güter absteigender Ritter aufkauft.

 

1219 ist Stephen de Fretwell soweit verschuldet, dass er dem Abt von Eynsham seine mehreren hundert acres in Oxfordshire überlassen müssen gegen ein bescheidenes Haus im Ort bei niedriger Miete allerdings, mit Krämern und Bediensteten der Abtei als Nachbarn, und angewiesen auf Lebensmittel von der Abtei. Dafür wird der Abt die Schulden des nunmehr aus dem Kleinadel abgestiegenen bezahlen und so seine Ländereien, die Stephen als Pfänder gegeben hatte, auslösen, die Hälfte davon behalten und die andere Hälfte an ihn zurückgeben.

 

Später wird man kleinere (und absteigende) Ritter und aus der Ritterschaft absteigende Esquires und darunter Gentlemen als Gentry zusammenfassen, die die lokale Verwaltung und Gerichtsbarkeit gemeinsam übernimmt. Zudem steigt solche Gentry zu Domänenverwaltern (der desmesnes) der tenants-in-chief, also der Barone auf, die inzwischen unmittelbar nichts mehr mit der Ebene der ländlichen Produktion zu tun haben, und sich hauptsächlich für die Abrechnungen ihrer Beauftragten interessieren.

Anders als in deutschen Landen bilden die mächtigeren Barone außerhalb der walisischen Marken keine Fürstentümer, auch wenn manche mit riesigen honours (der Summe ihrer Güter und Rechte) gelegentlich darauf abzielen. 1166 haben so die Ferrers in ihrer honour 45 tenants, was sie theoretisch dazu verpflichtet, dem König im Kriegsfall 79 Ritter oder ersatzweise scutage zu stellen. Der größte tenant muss davon neun aufbieten. Der ganze baroniale Besitz ist über vierzehn Counties verstreut, mit der Burg von Tutbury im Zentrum. (Carpenter, S.405)

 

Mit der (Magna) Carta wird zum ersten Mal definiert, was eine Baronie ist, nämlich durch die Festlegung, dass ein baronialer Erbe 100 Pfund relief für die Übernahme seines Erbes an den König zu zahlen hat. Damit wird es nötig, festzulegen, wer Baron ist, denn alle darunter haben weniger zu zahlen, und die tenants unter dem Herrn eben auch an diesen. Dabei wird deren Land im 12. Jahrhundert ebenfalls erblich.

 

Diese finanziellen Festlegungen der Standeszugehörigkeit innerhalb des Adels, verbunden mit den langsam durch Geldzahlungen abgelösten Arbeitsleistungen unfreier Bauern und den Abgaben in Geld von freien Bauern und den (nicht an der Produktion direkt beteiligten) tenants an die jeweiligen Herren bzw. deren Verwalter kommerzialisieren die gerade erst gut hundert Jahre alten feudalen Zusammenhänge derart, dass sie zu einer formalen Hülle für ganz andere Strukturen werden.

Herren bedienen sich zunehmend der militärischen und verwalterischen Dienste von Leuten, die nicht mehr in einem feudalen Abhängigkeitsverhältnis von ihnen stehen und die mit Geld entlohnt werden. Ein Musterbeispiel sind die ritterlichen Gefolge, mit denen sich Herren umgeben. William Marshal, Earl of Chepstow und Pembroke, hat zu 12 der 18 Ritter, mit denen er sich meist umgibt, keinerlei feudale Beziehungen mehr.

Dieselbe Situation entsteht dort, wo große Herren Leute, welche in ihrem Raum Ämter bekleiden, und nicht mehr nur das des Sheriffs, in nicht mehr feudale Abhängigkeit bringen. Damit versuchen sie den Einfluss des Königs, der diese Ämter besetzt, für ihre Gegend zu reduzieren. In den Unruhen um 1260 wird unter anderem der Vorwurf verbreitet, das Sheriffs und königliche Richter nur noch die Interessen von Magnaten vertreten, die sie mit fees auf ihrer Gehaltsliste haben.

Schließlich werden Dienste welcher Art auch immer weniger mit Land belohnt, da solches nur selten noch gerade zur Verfügung steht, es ist längst verteilt, sondern mit Geld oder mit mit Geld dotierten Ämtern. Das beginnt schon beim König. Edward bezahlt so einmal an 18 englische Lords über 22 000 Mark, für die sie 225 Ritter für seinen Kreuzzug stellen sollen.

 

Knights und Gentry mit ihren vielleicht 10 000 Familien um 1300 halten zusammen mehr Land als die Barone. Das kann der einzelnen Familie bis zu 100 Pfund im Jahr einbringen oder auch nur 5. Kleinere Gentry betreibt ihr Land überwiegend in demesne, bewirtschaftet es also direkt und oft über Lohnarbeit. Im 13. Jahrhundert kostet alleine ein Pferd für den Kampf durchschnittlich 6 Pfund, und dann bleibt wenig Einkommen übrig, um sich noch Aussehen und Status eines niederen Adeligen zu bewahren.

 

Gentry neigt also dazu, Söhne studieren zu lassen, insbesondere das Recht, eine gute Vorbildung für Verwalterstellen bei den großen Baronen. Dafür gibt es manchmal bereits schriftliche Anstellungsverträge und eine jährliche Bezahlung. Aber Juristen werden auch sonst zunehmend gebraucht. Wenn das Geld aus solchen Beschäftigungen dann dazu ausreicht, ist das zentrale Betreben, Land zuzukaufen, um in größerem Umfang für den Markt produzieren zu können.

 

Ritter auf deutschen Burgen (in Arbeit)

 

Im weiten Umfeld um Reichsstädte oder ganz wie die Bolanden und Münzenberger übers Land verstreut liegen die Burgen und Besitzungen der Reichsministerialen, die mit der Schwächung der Königsmacht seit dem Ende der Stauferherrschaft entweder in der landesherrlichen Dienstbarkeit aufgehen, in der städtischen Oberschicht oder aber eine oft bescheidene Existenz auf reichsunmittelbaren ritterlichen Burgen einnehmen.

Sie werden gelegentlich durch königliche Privilegierung unterstützt wie die universitas castrensis de Frideberg (Friedberg im Taunus), erhalten eigene Gerichtsbarkeit. Die Burg Oppenheim wird durch Burglehen aufrechterhalten, die das Reich aus seinen Einkünften finanziert. Dabei entsteht aus der Verschmelzung von bislang unfreier Ministerialität und ärmerem (freiem) Landadel eine immer einheitlichere niedere Adelsschicht, der ihr Rittertum gemeinsam ist.

In Oppenheim wohnt ein Teil der Burgmannschaft in der Stadt, die es mit königlicher Hilfe gegen bürgerlichen Widerstand dominiert. In Friedberg entsteht dagegen neben dem ritterlichen ein städtisch-bürgerliches Gericht. In Hagenau gibt es ein Gericht für den niederen Adel, ursprünglich das Gericht für die Burgmannen, und das bürgerliche Laubengericht, welches nur für für die Stadt und das Umland zuständig ist. (Soweit Fred Schwind in: Beiträge 2, S. 72ff)

 

Friesische Freiheiten (in Arbeit)

 

In Teilen Frieslands, des friesischen Siedlungsgebietes, erhalten sich durch das Mittelalter eine Art Bauernrepubliken ohne Adel und Fürsten. Von Großbauern gewählte Redjeven einer bäuerlichen Oberschicht vertreten die selbständigen Landgemeinden.

Über die Entstehung und Frühzeit dieser friesischen Freiheit ist wenig bekannt. Die genossenschaftliche Verfasstheit der Gemeinden mag zunächst etwas mit der Wikingerabwehr zu tun gehabt haben und dann auch mit Notwendigkeiten des Deichbaus. Um 1240 schreibt der englische Franziskaner Bartholomaeus Anglicus: Der Stamm ist nach außen frei, keinem anderen Herrn unterworfen. Für die Freiheit gehen sie in den Tod und wählen lieber den Tod, als dass sie sich mit dem Joch der Knechtschaft belasten ließen. Daher haben sie die militärischen Würden abgeschafft und dulden nicht, dass einige unter ihnen sich mit einem militärischen Rang hervorheben. Sie unterstehen jedoch Richtern, die sie jährlich aus der Mitte wählen, die das Staatswesen unter ihnen ordnen und regeln

 

Um 1300 gibt es 27 Landgemeinden, die sich zu sieben Seelanden zusammengeschlossen haben und die sich jedes Jahr an Pfingsten bei einem Upstalsboom in der Nähe von Aurich treffen. Zwei von Grundbesitzern gewählte Vertreter jeder Landgemeinde treten dort als Richter auf. Im 14. Jahrhundert werden diese Strukturen von mächtigen Familien durch ein Häuptlingstum der hovedlinge überwuchert, welches eher frühe germanische als feudale Machtverhältnisse darstellt.

 

Selbst das Häuptlingstum des 15. Jahrhunderts mit seiner Grafschaft Ostfriedland und der Herrschaft Jever haben keinen fürstlichen Rang (Schubert, S.14), und die Versuche der Fürsten von außerhalb, sich die Gebiete anzueignen, scheitern bis zum Sieg der Dithmarscher 1500 in der Schlacht von Hemmingstedt. Danach werden die Friesen in einzelnen Etappen von benachbarten Fürsten erobert und verlieren so nach und nach die meisten ihrer Freiheiten.